Thursday, 31 March 2016

Die Arbeit geht los!

Nach knapp 3 Wochen seit meinem letzten Eintrag hat sich auch schon wieder vieles getan. So ist in zwischen Zeit auch der Direktor von MOVIDA Costa Rica wieder zurück und wir alle haben unser Arbeitsbereich zugeteilt erhalten. Mir wurde die Verantwortung der Experimentas d.h der Praktiken zugeteilt. Das ist ein sehr wichtiger Teil des Kongresses. Die Vision ist es das die Teilnehmer des Kongresses nicht nur hören und theoretisches lernen sondern dies dann anschließend gerade anwenden können. Genau für das bin ich zuständig. Meine Aufgabe zusammen mit meinem Team ist es, mit verschiedenen Organisationen und Gemeinden in Kontakt zu treten und zu sehen ob es eine Möglichkeit gibt eine Gruppe von Jugendlichen zu den jeweiligen Orten zuschicken. Für den internationalen Kongress wollen wir Praktiken in Indien, Senegal Brasilien, Albanien, Costa Rica und umliegenden Länder anbieten. Ja vielleicht wirst du jetzt denken, das dies viel Arbeit ist und das eine grosse Verantwortung auf mir liegt. Dies kann und dürfte ich nicht verleugnen. Es ist viel Arbeit und die Verantwortung ist gross. Das Ziel ist es so viel wie möglich für so ein Praktikum zu überzeugen. MOVIDA's Erfahrung soweit hat gezeigt, dass ca. 30% aller Teilnehmer ein Praktikum machen. Ich bin dir sehr dankbar wenn du mich in dieser Ansicht in deinem Gebet trägst. Danke.
Nebst dieser Arbeit wurde mir die Webseite noch zugeteilt. Leider darf ich zu diesem Zeitpunkt den Link noch nicht freigeben. Aber sobald ich soweit bin, werde ich dies machen und du wirst einer der ersten sein, der diese Homepage sehen wird.
Noch einige Worte zu meinem Privatleben. Über Ostern war hier in San Jose totehose! Die Strassen waren Verlassen und alle waren irgendwo am Strand oder in den Bergen. Am Karfreitag wurde ich eingeladen mit einigen andern Missionare zu einem Vulkan zufahren und dort die Natur Thermalbäder zu besuchen. Leider war der Vulkan mit Wolken bedeckt aber dafür waren die Thermalbäder umso schöner. Die Bäder waren von sehr heiss (baden nicht möglich) zu kalt vertreten. Wir durften da einen schönen und angenehmen Tag verbringen. Auf dem Weg zurück nach San Jose sind wir noch einem Ort vorbei gefahren der bekannt ist für seinen Baumschnitt. Der Vorgarten von der kat. Kirche war sehr schon und es ist verständlich, dass dieser Ort für diese Kunst
bekannt ist aber als wir da ankamen fing gerade auch noch die Karfreitagsprozedur an. Was ich am Anfang nicht bemerkte, war das dies eine Beerdigung ist. So feiert die kat. Kirche den Tod von Jesus und gehen mit Ihm durch die Strassen. Dieses Bild war einfach so komisch und falsch, dass ich mir zwei mal überlegen musste ob ich dieses Bild überhaupt schiesse und jetzt noch poste. Aber ich dachte, dass es interessant wäre für dich, da sowas in unseren Kreisen nicht so üblich ist.

So jetzt bist du wird updated. Ich werde am Samstag meine erste Sitzung mit meinem Team haben in welchem wir die Ziele für dieses Jahr festlegen werden.
Besten Dank für deine Unterstützung es bedeutet mir sehr viel.

Gottes Segen über dir!

Sunday, 13 March 2016

Erster Einblick

Es sind schon bald drei Wochen her seit dem ich hier in Costa Rica gelandet bin. Jeden Tag lerne ich mehr über die Kultur, Sprache und über das Land. Costa Rica ist sehr von den USA geprägt. Ich kann hier einen Walmart (US Supermarkt) finden und dort die Regale voll von Importwaren finden. zu ca. 90% was Walmart Costa Rica verkauft ist auch in den USA / Kanada erhältlich. So hatte ich kürzlich ein Canada Dry, was in der Schweiz nur in speziellen Importläden erhältlich ist. Auch kannst du durch die Strassen gehen und meinen du seist in Nordamerika. Die LKW's und Autos sind hauptsächlich aus den USA bzw. sind Modelle, die in den USA auch sehr oft vorkommen. Also wie du siehst ist Costa Rica nebst der Landschaft und der Wirtschaft nicht viel anders als Nordamerika, auf jedenfalls nicht San Jose. Da Costa Rica auch sehr eine Touristen Attraktion ist stösst du auch oft auf Ausländer, hauptsächlich Nordamerika und Deutschland. Und darum ist es auch kein Wunder warum San Jose so USA orientiert ist. So viel mal zum Land bzw. San Jose, viel von Costa Rica habe ich ja noch nicht gesehen. Die Kultur hier ist nicht viel anders als die anderen südamerikanischen Länder, von dem her nicht viel neues für mich. Auch die Esskultur ist nicht viel anders von Brasilien, viel Reis und Bohnen und auch Fleisch (im letzten Blog habe ich von meinem Frühstück gesprochen, soweit habe ich bis auf einen Morgen immer Reis und Bohnen gehabt). Was für mich sehr verwunderlich war, war das Costa Rica filtriertes Wasser aus dem Wasserhahn hat. Dies ist wahrscheinlich der einzige und grösste Unterschied zu Brasilien. Mit der Sprach kommt es langsam aber sicher. Der Fakt, dass ich Portugiesisch kann ist ein Vor- wie auch ein Nachteil. Viele male brauch ich Portugiesisch in meinen Gesprächen aber da es eine
Marcus und Guiselle
Ähnlichkeit hat mit Spanisch verstehen mich die Costa Ricaner und korrigieren mich nicht. So mit meine ich, dass ich Spanisch spreche, aber in wahrheit ist es immer noch eine Mischung zwischen Spanisch und Portugiesisch. Auch habe ich gemerkt wenn ich Portugiesisch mit Leuten in Brasilien spreche fliesen mir jetzt schon Spanische Wörter in mein Portugiesisches Vokabular. Also nicht so einfach wie ich es dachte, doch ich sehe hier Ähnlichkeiten zu meinen ersten Monaten in Kanada als ich Englisch lernte. So jetzt noch ein paar Worte zu meiner Gastfamilie. Ich wohne mit Marcus und Guiselle, die zwei Erwachsene Kinder haben. Beide sind verheiratet und haben auch schon wieder Kinder. Die Kinder meiner Gastfamilie wohnen von Nachbarn bis einen Block von ihnen entfernt. Es ist ein sehr einfaches Ehepaar, dass nicht all zu viel hat aber was sie haben stellen sie mir zu Verfügung. Dies lernt mich wieder einmal Demut zu lernen.

Ok, dies ist mal genug für den Moment. Besten dank für dein Interesse und deine Unterstützung. Falls du noch mehr Infos möchtest oder mich auf irgendeine Art unterstützen willst, dann schick mir einfach eine Email. (Kontakt infos findest du unter "Kontakte")

Gottes reichen Segen wünsche ich dir

Friday, 26 February 2016

Drei Ländern in drei Wochen

Vor ein wenig mehr als einem Monat berichtete ich über das CIMA in Brasilien und ich endete diesen Bericht mit der Möglichkeit, dass wir am 25. Januar an ein neues Ort gebracht werden. Ja das hat sich dann so herausgestellt, dass niemand davon wusste und niemand Arbeit für uns hatte. Also hat der Pastor für den wir gearbeitet haben uns für die letzten paar Tage noch behalten. Diese Zeit endete dann sehr gesegnet für alle von uns.
Die Tage vor meiner Rückreise in die Schweiz durften wir noch Downtown Rio verbringen. So machten wir als Team einen Ausflug zur Jesus Statue und zu verschiedenen Stränden.

Zurück in der Schweiz ging es für mich los mit dem Packen und abschied nehmen. Ich hatte noch drei Wochen in der Schweiz wo von ich eine noch in den Skiferien war. Es war gut nochmals zurück in der Schweiz zu sein und mit verschiedenen Leuten zu sprechen und abschied zunehmen.
Am 24. Februar ging es dann los nach Costa Rica. Meine Reise ging über Frankfurt nach Santo Domingo (Dominikanische Rep.) dann nach San Jose Costa Raca. Es war ein angenehmer und ruhiger Flug. Ich kam um 5:30 Ortszeit an und wurde von einem Movida Mitarbeiter abgeholt.
Ich wohnen jetzt bei einer einheimischer Familie nicht weit von den anderen Movida Mitarbeiter. Es tut gut hier zu sein und diese neue Kultur kennen zulernen. Etwas das ich mich sicher daran gewöhnen muss ist das Frühstück. Die Costa Ricaner essen dreimal Täglich Reis und Bohnen und somit ist was auf dem Bild links ist mein Frühstück. Dies wird sicher nicht einfach aber es freut mich diese Kultur hautnah zu erleben und kennen zulernen.

Ok, soweit einmal. Falls du Interesse hast noch mehr Informationen von mir bzw. der SAM zu erhalten oder du möchtest mich irgendwie unterstützen, dann fülle bitte das Formular unter diesem Link aus >>