Saturday, 23 April 2016

Erster Eindruck der Arbeit

Leider sind es auch schon wieder 3 Wochen her seit meinem Post. Warum "Leider" magst du dich vielleicht Fragen. Leider deswegen, weil ich eigentlich jede zweite Woche etwas posten will und nicht jede dritte oder vierte. Aber wie im letzten Eintrag schon gesagt, die Arbeit hat definitive gestartet. Ich bin sehr beschäftigt mit der Website, die immer noch nicht ganz fertig ist, da uns noch einige Details fehle (zusagen von wichtigen Redner usw.), aber ich bin jetzt auch sehr beschäftigt mit der Suche nach verschiedenen Gemeinden und Organisationen die eine Gruppe von Jugendlichen für einen Einsatz aufnehmen würden. Im Moment können wir Einsätze in verschiedene Ortschaften hier in Costa Rica wie auch in Panama bestätigt aber auch können wir einen Einsatz in Brasilien bestätigen. Ich freue mich über die Arbeit die ich hier machen darf. Gestern durfte mein Team zwei neue Volunteers ins Team aufnehmen und so sind wir jetzt nicht nur 3 Personen sonder ein 5 köpfiges Team. Ich möchte auch demnächst mal ein Video posten wo man ein wenig mein Alltag sieht. Ich denke, dass dies dir hilft alles ein wenig besser vorzustellen.
Anfangs Monat kam eine Gruppe von Studenten der Bibelschule Cornerstone aus den Niederlanden nach Costa Rica um mit uns hier ein MAC (Mission Adventure Camp) zu machen. Es war toll diese Gruppe kennen zulernen und zu sehen was Gott in ihrem Leben alles so bewirkt. An ihrem freien Tag hatte ich die Gelegenheit mit ihnen zum Vulkan Poas zugehen. Es ist sehr beeindruckend so einen Vulkan zusehen. Der Temperaturunterschied zwischen San Jose und dem Vulkan waren auch interessant. In San Jose hatten wir so ca. 30°C und auf dem Vulkan hatten wir max. 15°C. Die Durchschnittstemperatur auf dem Vulkan ist 12°C und viel mals sieht man den Vulkan gar nicht, da die Wolken in Bedecken. Ich hatte das Glück, dass an diesem Tag es schönes Wetter war und wir den Vulkan sehen durften.
Noch etwas persönliches, dass vielleicht die einen oder anderen interessiert aber wo ich auch gerne Gebet haben würde. Als ich zuerst hier in Costa Rica angekommen bin ging ich mit meiner Familie zum Gottesdienst, als aber Warry (Direktor Movida Costa Rica) zurück aus Europa war hat er die "neuen Missionare", was eine Amerikanerin und mich betraf gefragt um die Gemeinde zu wechseln. Sein Grund ist, aus unserem 9 Köpfigen Movida Team gehen 7 in diese Gemeinde und er wäre froh, wenn wir in verschiedene Gemeinden gehen würde um auch so unsere Arbeit zu vertreten und bekannt zu manchen. Seit her bin ich auf der Suche mit dieser Amerikanerin eine neue Gemeinde zusuchen. Falls du heute mal schnell Zeit hast, dann wäre ich froh wenn du für dies beten würdest.

Ok, dies war es wieder ein mal. Ich hoffe, dass ich in zwei Wochen wieder schreiben kann und dass du nicht wieder 3 Wochen warten musst.

Alles Gute und Gottes Segen über dir!

Thursday, 31 March 2016

Die Arbeit geht los!

Nach knapp 3 Wochen seit meinem letzten Eintrag hat sich auch schon wieder vieles getan. So ist in zwischen Zeit auch der Direktor von MOVIDA Costa Rica wieder zurück und wir alle haben unser Arbeitsbereich zugeteilt erhalten. Mir wurde die Verantwortung der Experimentas d.h der Praktiken zugeteilt. Das ist ein sehr wichtiger Teil des Kongresses. Die Vision ist es das die Teilnehmer des Kongresses nicht nur hören und theoretisches lernen sondern dies dann anschließend gerade anwenden können. Genau für das bin ich zuständig. Meine Aufgabe zusammen mit meinem Team ist es, mit verschiedenen Organisationen und Gemeinden in Kontakt zu treten und zu sehen ob es eine Möglichkeit gibt eine Gruppe von Jugendlichen zu den jeweiligen Orten zuschicken. Für den internationalen Kongress wollen wir Praktiken in Indien, Senegal Brasilien, Albanien, Costa Rica und umliegenden Länder anbieten. Ja vielleicht wirst du jetzt denken, das dies viel Arbeit ist und das eine grosse Verantwortung auf mir liegt. Dies kann und dürfte ich nicht verleugnen. Es ist viel Arbeit und die Verantwortung ist gross. Das Ziel ist es so viel wie möglich für so ein Praktikum zu überzeugen. MOVIDA's Erfahrung soweit hat gezeigt, dass ca. 30% aller Teilnehmer ein Praktikum machen. Ich bin dir sehr dankbar wenn du mich in dieser Ansicht in deinem Gebet trägst. Danke.
Nebst dieser Arbeit wurde mir die Webseite noch zugeteilt. Leider darf ich zu diesem Zeitpunkt den Link noch nicht freigeben. Aber sobald ich soweit bin, werde ich dies machen und du wirst einer der ersten sein, der diese Homepage sehen wird.
Noch einige Worte zu meinem Privatleben. Über Ostern war hier in San Jose totehose! Die Strassen waren Verlassen und alle waren irgendwo am Strand oder in den Bergen. Am Karfreitag wurde ich eingeladen mit einigen andern Missionare zu einem Vulkan zufahren und dort die Natur Thermalbäder zu besuchen. Leider war der Vulkan mit Wolken bedeckt aber dafür waren die Thermalbäder umso schöner. Die Bäder waren von sehr heiss (baden nicht möglich) zu kalt vertreten. Wir durften da einen schönen und angenehmen Tag verbringen. Auf dem Weg zurück nach San Jose sind wir noch einem Ort vorbei gefahren der bekannt ist für seinen Baumschnitt. Der Vorgarten von der kat. Kirche war sehr schon und es ist verständlich, dass dieser Ort für diese Kunst
bekannt ist aber als wir da ankamen fing gerade auch noch die Karfreitagsprozedur an. Was ich am Anfang nicht bemerkte, war das dies eine Beerdigung ist. So feiert die kat. Kirche den Tod von Jesus und gehen mit Ihm durch die Strassen. Dieses Bild war einfach so komisch und falsch, dass ich mir zwei mal überlegen musste ob ich dieses Bild überhaupt schiesse und jetzt noch poste. Aber ich dachte, dass es interessant wäre für dich, da sowas in unseren Kreisen nicht so üblich ist.

So jetzt bist du wird updated. Ich werde am Samstag meine erste Sitzung mit meinem Team haben in welchem wir die Ziele für dieses Jahr festlegen werden.
Besten Dank für deine Unterstützung es bedeutet mir sehr viel.

Gottes Segen über dir!

Sunday, 13 March 2016

Erster Einblick

Es sind schon bald drei Wochen her seit dem ich hier in Costa Rica gelandet bin. Jeden Tag lerne ich mehr über die Kultur, Sprache und über das Land. Costa Rica ist sehr von den USA geprägt. Ich kann hier einen Walmart (US Supermarkt) finden und dort die Regale voll von Importwaren finden. zu ca. 90% was Walmart Costa Rica verkauft ist auch in den USA / Kanada erhältlich. So hatte ich kürzlich ein Canada Dry, was in der Schweiz nur in speziellen Importläden erhältlich ist. Auch kannst du durch die Strassen gehen und meinen du seist in Nordamerika. Die LKW's und Autos sind hauptsächlich aus den USA bzw. sind Modelle, die in den USA auch sehr oft vorkommen. Also wie du siehst ist Costa Rica nebst der Landschaft und der Wirtschaft nicht viel anders als Nordamerika, auf jedenfalls nicht San Jose. Da Costa Rica auch sehr eine Touristen Attraktion ist stösst du auch oft auf Ausländer, hauptsächlich Nordamerika und Deutschland. Und darum ist es auch kein Wunder warum San Jose so USA orientiert ist. So viel mal zum Land bzw. San Jose, viel von Costa Rica habe ich ja noch nicht gesehen. Die Kultur hier ist nicht viel anders als die anderen südamerikanischen Länder, von dem her nicht viel neues für mich. Auch die Esskultur ist nicht viel anders von Brasilien, viel Reis und Bohnen und auch Fleisch (im letzten Blog habe ich von meinem Frühstück gesprochen, soweit habe ich bis auf einen Morgen immer Reis und Bohnen gehabt). Was für mich sehr verwunderlich war, war das Costa Rica filtriertes Wasser aus dem Wasserhahn hat. Dies ist wahrscheinlich der einzige und grösste Unterschied zu Brasilien. Mit der Sprach kommt es langsam aber sicher. Der Fakt, dass ich Portugiesisch kann ist ein Vor- wie auch ein Nachteil. Viele male brauch ich Portugiesisch in meinen Gesprächen aber da es eine
Marcus und Guiselle
Ähnlichkeit hat mit Spanisch verstehen mich die Costa Ricaner und korrigieren mich nicht. So mit meine ich, dass ich Spanisch spreche, aber in wahrheit ist es immer noch eine Mischung zwischen Spanisch und Portugiesisch. Auch habe ich gemerkt wenn ich Portugiesisch mit Leuten in Brasilien spreche fliesen mir jetzt schon Spanische Wörter in mein Portugiesisches Vokabular. Also nicht so einfach wie ich es dachte, doch ich sehe hier Ähnlichkeiten zu meinen ersten Monaten in Kanada als ich Englisch lernte. So jetzt noch ein paar Worte zu meiner Gastfamilie. Ich wohne mit Marcus und Guiselle, die zwei Erwachsene Kinder haben. Beide sind verheiratet und haben auch schon wieder Kinder. Die Kinder meiner Gastfamilie wohnen von Nachbarn bis einen Block von ihnen entfernt. Es ist ein sehr einfaches Ehepaar, dass nicht all zu viel hat aber was sie haben stellen sie mir zu Verfügung. Dies lernt mich wieder einmal Demut zu lernen.

Ok, dies ist mal genug für den Moment. Besten dank für dein Interesse und deine Unterstützung. Falls du noch mehr Infos möchtest oder mich auf irgendeine Art unterstützen willst, dann schick mir einfach eine Email. (Kontakt infos findest du unter "Kontakte")

Gottes reichen Segen wünsche ich dir